Kunst und Kultur im Baltenhaus

 

28.06.2015

Kammermusik im Baltenhaus
Konzert in Zusammenarbeit mit der Da Ponte Stiftung

04.07.2015

Vernissage der Sommer-Ausstellung „Kunst im Park“ in Zusammenarbeit mit dem „Berufsverband Bildender Künstler“

07.07.2015

Violinkonzert Dimitri Smirnov

August 2015

Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Sommer-Ausstellung

13.09.2015

Kammermusik im Baltenhaus Konzert in Zusammenarbeit mit der Da Ponte Stiftung

20.09.2015

Finissage der Ausstellung „Kunst im Park“ mit Preisverleihung

15.11.2015

Kammermusik im Baltenhaus Konzert in Zusammenarbeit mit der Da Ponte Stiftung

06.12.2015

Irith Gabrieli with friends „Coole Christmas Adventmusik und mehr”

 

 

 

 

 

 

 

 

Assoziierte Organisationen in Deutschland

 

Baltische Segler-Vereinigung e.V.

Vors.: Markus Fleischer
Schäferdamm 10, 30823 Garbsen
Tel.: 05137-79967
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Baltischer Philisterverband

Vors.: Ulrich Leukefeld
Grindelhofstr. 29, 20146 Hamburg
Tel.: 040-28786708
Fax: 040-28786709
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Homepage: www.balticorp.de

 

Bruderschaft der Schwarzenhäupter aus Reval e.V.

Erkorener Ältester am Wort:
Lars Girgensohn
Loger Weg 11, 21684 Stade, Tel. 04141-81925
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Erkorene Älteste:
Reinhard Hähnel
Am Schwarzen Berg 33a, 22955 Hoisdorf, Tel.: 04107-330207

Toomas Tamasar
Seene 18, EE-11621 Tallinn, Tel.: 00372-5045501

Dr. Ralph Tischer, i. Hs. Deutsch-Schwedische Handelskammer
Valhallavägen 185, S-10252 Stockholm, Tel.: 0046-8-6651851

Compagnie der Schwarzen Häupter aus Riga e.V.


Ältermann (Vors.): Jürgen Roggemann,
Hartwigstr. 27, 28209 Bremen
Tel.: 0421-518516

Oberkämmerer: André Grobin,
Sven-Hedi-Str. 6, 28211 Bremen
Tel.: 0421-230603

Kämmerer: Christian Plump,
Prinz-Eugen-Str. 68, A-1040 Wien
Tel.: 0043-19444478

Sekretär: Woldemar Frhr. v. Taube,
Eduard-Grunow-Str. 2, 28022 Bremen
Tel.: 0421-72037

 

Deutsch-Baltische Ärztegesellschaft e.V.

 

Margarete Radtke

Deutsche Abteilung
der Internationalen Akademie für Pathologie e.V.
Joseph-Schumpeter-Allee 33
D-53227 Bonn

Tel.: +49 (228) 28 24 04
Fax: +49 (228) 28 47 96
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Deutsch-Baltischer Arbeitskreis Erziehung


1. Vors.: Felicitas Wende
Dorfstr. 10, 21465 Reinbek
Tel.: 040-78073706
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Karl Ernst von Baer-Stiftung

 

Vors. des Vorstandes: Wolf-Paul Wulffius
Geigerstr. 22, 24105 Kiel
Tel. : 0431-30737
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bank:
IBAN: DE31 2004 0000 0331 0059 00
SWIFT-BIC: COBADEFFXXX

 

Manfred-Kyber-Gesellschaft e.V.


Vors. u. GSt: Peter Götz
Giebelstr. 55, 70499 Stuttgart
Tel.: 0711-8060422
Email: postmaster@manfred-kyber-gesellschaft.de

 

Stiftung „Pro Baltia“ (Förderung der Völkerverständigung)


Sitz Lüneburg, Geschäftsführer: Friedger v. Auer

Kelvinstraße 12, 53639 Königswinter
Tel.: 02244-5990
Mobil: 0157-54986842
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Spenden-Kto:
IBAN: DE98 2405 0110 0030 0837 60
SWIFT-BIC: NOLADE21LBG

 

Werner Bergengruen-Gesellschaft e.V.


Präsident: Eckhard Lange
Hambrocker Ring 13, 29525 Uelzen
Tel.: 0581-3892980
Fax: 0581-3892982
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Assoziierte Organisationen in Estland

 

Gesellschaft für deutschbaltische Kultur in Estland


Vors.: Olev Liivik
Tolli Str. 6, EE – 10134 Tallinn
Tel.: 00372-5090626
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MTÜ Väike Avi Selts

 Iti Toom
Voki küla, Vastseliina vald, EE – 65257 Võrumaa
Tel.: 00372-51935090
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Verein der Deutsch-Balten Estlands


Vors.: Peter Bader
Meeliku 22/1-110, EE - 13915 Tallinn
Tel. : 00372-5541380
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Verein „Freunde der Deutschen Sprache“


Vors.: Ester Peimann
Mai Str. 37-21, EE- 8022 Pärnu
Tel.: 00372-5142188
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Stell. Vors.: Epp Suigussar
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Assoziierte Organisationen in Lettland

 

 

Verein der Dünaburger Deutschen „ERFOLG“


Mihoelsa iela 7, LV-5401 Daugavpils,
Tel: 00371-20371892 oder 00371-65420019
Vors.: Olga Jesse,
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Homepage: www.erfolg.lv

 

Deutscher Kulturverein Dobele e.V.


Uzvaras iela 53d, LV-3701 Dobele
Tel.: 00371-29387028
Vors.: Inese Litvina
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.facebook.com/deutscheshausDobele

 

Deutsch Lettisches Begegnungszentrum Liepaja e.V.


Deutsches Haus
Dika 11, LV-3403 Liepaja
Vors.: Dina Frickausa
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mob.: 00371-29347300
Stellv. Vorsitzende: Taisija Hristolubova
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mob.: 00371-26588480
Michael Gallmeister
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel.: 00371-3661612

 

Domus Rigensis ‒ Deutschbaltisch-Lettisches Zentrum


GSt. Nora Rutka
Haus Mentzendorff
Grecinieku iela 18, LV-1050 Rīga
Tel./Fax: 00371-67211015

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Vors.: Dr. Vija Daukste, Riga
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stellv. Vorsitzender: Dr. Manfred v. Boetticher
Königswortherstr. 10, 30167 Hannover
Tel.: 0511-703245
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: http://www.domus-rigensis.eu/

 

Deutsch-Baltische Gemeinschaft zu Riga


Vors.: Johann Danos
Aglonas 56, LV-1057 Rīga
Tel.: 00371-67187250
Mobil: 0037129205208
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Verband der Deutschen in Lettland

Vors.: Ilze Garda
Mēness 13 – 11, LV-1013 Rīga,
Tel.: 00371-29895722, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.verband.lv

 

Deutscher Kulturverein Ventspils


Vors. Mara Kraule
„Ozoli“, LV-3613 Puze

Tel.: 00317-26352802
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.dkv.lv

Deutschbaltisches Kultur- und Begegnungszentrum mit Bibliothek und Archiv 

Am Berge 35, 
21335 Lüneburg 
Tel.: 04131-36788, 
Fax 04131-33453 

Das Brömsehaus in Lüneburg vermittelt durch seine Atmosphäre und Veranstaltungen besonders die deutschbaltische Kultur. 

Hier betreuen ehrenamtliche Kräfte die umfangreichen Bestände des Archivs, der deutschbaltischen Bibliothek und die Sammlungen von dinglichem Kulturgut. Dafür interessieren sich in zunehmendem Maße auch Wissenschaftler und Studenten aus dem Baltikum. 

Eine Gruppe von Fachleuten arbeitet gemeinsam mit dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg an der Konzeption der Deutschbaltischen Museumsabteilung, deren Errichtung von Bund, Land, Klosterkammer, Stiftung Niedersachsen und der Deutschbaltischen Kulturstiftung gefördert wird.

Datenschutzerklärung

  1. 1. Datenschutz auf einen Blick

Allgemeine Hinweise

Die folgenden Hinweise geben einen einfachen Überblick darüber, was mit Ihren personenbezogenen Daten passiert, wenn Sie unsere Website besuchen. Personenbezogene Daten sind alle Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Ausführliche Informationen zum Thema Datenschutz entnehmen Sie unserer unter diesem Text aufgeführten Datenschutzerklärung.

Datenerfassung auf unserer Website

Wer ist verantwortlich für die Datenerfassung auf dieser Website?

Die Datenverarbeitung auf dieser Website erfolgt durch den Websitebetreiber. Dessen Kontaktdaten können Sie dem Impressum dieser Website entnehmen.

Wie erfassen wir Ihre Daten?

Ihre Daten werden zum einen dadurch erhoben, dass Sie uns diese mitteilen. Hierbei kann es sich z.B. um Daten handeln, die Sie in ein Kontaktformular eingeben.

Andere Daten werden automatisch beim Besuch der Website durch unsere IT-Systeme erfasst. Das sind vor allem technische Daten (z.B. Internetbrowser, Betriebssystem oder Uhrzeit des Seitenaufrufs). Die Erfassung dieser Daten erfolgt automatisch, sobald Sie unsere Website betreten.

Wofür nutzen wir Ihre Daten?

Ein Teil der Daten wird erhoben, um eine fehlerfreie Bereitstellung der Website zu gewährleisten. Andere Daten können zur Analyse Ihres Nutzerverhaltens verwendet werden.

Welche Rechte haben Sie bezüglich Ihrer Daten?

Sie haben jederzeit das Recht unentgeltlich Auskunft über Herkunft, Empfänger und Zweck Ihrer gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten. Sie haben außerdem ein Recht, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten zu verlangen. Hierzu sowie zu weiteren Fragen zum Thema Datenschutz können Sie sich jederzeit unter der im Impressum angegebenen Adresse an uns wenden. Des Weiteren steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu.

Analyse-Tools und Tools von Drittanbietern

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  1. 2. Allgemeine Hinweise und Pflichtinformationen

Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Wenn Sie diese Website benutzen, werden verschiedene personenbezogene Daten erhoben. Personenbezogene Daten sind Daten, mit denen Sie persönlich identifiziert werden können. Die vorliegende Datenschutzerklärung erläutert, welche Daten wir erheben und wofür wir sie nutzen. Sie erläutert auch, wie und zu welchem Zweck das geschieht.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Hinweis zur verantwortlichen Stelle

Die verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung auf dieser Website ist:

Dr. Christian v. Boetticher
Deutsch Baltische Gesellschaft e.V.
Herdweg 79 · D-64285 Darmstadt
Telefon 06151-434 57 · Fax 06151-483 02
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Amtsgr. Darmstadt VR 1842

Verantwortliche Stelle ist die natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Namen, E-Mail-Adressen o. Ä.) entscheidet.

Widerruf Ihrer Einwilligung zur Datenverarbeitung

Viele Datenverarbeitungsvorgänge sind nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung möglich. Sie können eine bereits erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt vom Widerruf unberührt.

Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde

Im Falle datenschutzrechtlicher Verstöße steht dem Betroffenen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem unser Unternehmen seinen Sitz hat. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten können folgendem Link entnommen werden: https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

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3.3. Datenerfassung auf unserer Website

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4.4. Analyse Tools und Werbung

Google AdWords und Google Conversion-Tracking

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5.5. Plugins und Tools

YouTube

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Deutsch-Baltische Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt e.V.

Vorsitzender:
Dipl.-Ing. Wolfgang Maurach,
Jakobstr. 7 B, D-39104 Magdeburg,
Tel.: 0391-25 858 25
E-Mail: Wolf.Maurach(at)t-online.de


Auch in Sachsen-Anhalt gibt es Deutsch-Balten. Sie konzentrieren sich in und um Halle an der Saale und Magdeburg an der Elbe.

Woher stammen wir? Und was verbindet uns mit dem Baltikum? Die wieder selbständig gewordenen Staaten Lettland und Estland gehören seit dem 1.Mai 2004 zur erweiterten EU und wir sehen es als unsere Aufgabe, wobei es uns ein Bedürfnis war und ist, bei diesem Gang zur Europäischen Gemeinschaft eine gewisse Brückenfunktion zu übernehmen.
Die DB-Gemeinschaft in Sachsen-Anhalt ist erst nach der Wende gegründet worden. Bald danach haben wir uns entschlossen, uns mit Balten aus Ost und West zu treffen und können heute sagen, dass die Deutsch-Baltische Tagung in Wernigerode eine jährliche feste Einrichtung geworden ist, die sogar internationalen Charakter hat. Sie findet immer an einem Wochenende im Herbst statt.
Aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Estland und Lettland treffen sich Interessierte zu Vorträgen und Diskussionen. Seit Jahren verfolgen wir das Ziel der Annäherung, des Erfahrungsaustauschs, der Traditionspflege und umfangreicher Unterstützung ideeller und materieller Art.
Nach Lettland und Estland werden Touristenreisen organisiert, bestehen Partnerschaften die lebendig sind. Interessierte Menschen, die nicht unbedingt einen besonderen Bezug zum Baltikum haben, besuchen Riga, Liepaja/Libau oder Jelgava/Mitau, Tallinn/Reval, Tartu/Dorpat und Pärnu/Pernau. Man staunt, dass Radlergruppen aus Stuttgart bis an die estnisch-russische Grenze nach Narva oder auf die jahrzehntelang gesperrte Insel Ösel (heute Saaremaa) per Drahtesel fahren, um östliche Vorposten des neuen Europa kennenzulernen.
Touristen aller Länder besuchen die über 800 Jahre alte Hauptstadt Riga und erholen sich am weißen Strand der Rigaer Bucht in Jurmala. Riga ist auch für seinen Jugendstil bekannt.
Sowohl die Letten, als auch die Esten sind kleine Völker, die sich dadurch auszeichnen, dass fast alle sehr sprachgewandt und – kundig sind. Jeder beherrscht mindestens drei Sprachen, zu denen bevorzugt auch deutsch gehört. Mit Stolz berichten und zeigen sie die deutschen Einflüsse vergangener Jahrhunderte.
Sie pflegen besonders die Traditionen, wozu auch die Musik, der Chorgesang, die farbenfrohen Trachten und ihre Sängerfeste gehören. Die singende Revolution hat letzten Endes den baltischen Völkern ihre Freiheit, ihre Unabhängigkeit gebracht.

Deutsch-Baltische Gesellschaft in Hessen und Thüringen e. V.

Termine
Unsere Satzung
Mare Balticum Kulturtage - Berichte und Einladungen

Vorsitzender:
Jürgen v. Boetticher
Pfingstbornstr. 83, 65207 Wiesbaden
Tel.: 06122-12549
Fax: 06122-9324226
E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,

Geschäftsstelle
Haus der Deutsch-Balten, Herdweg 79, 64285 Darmstadt
Tel.: 06151 43457, Fax: 06151 48302
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank
IBAN: DE22 5019 0000 6000 7308 13; BIC: FFVBDEFF

 

Monatstreffen in Frankfurt/Main im Kakao-Kaffee Haus Nussknacker, Karlsruher Str. 5, 60329 Frankfurt
Treffen der Ortsgruppe Darmstadt jeweils am zweiten Mittwoch jedes Monats um 15:00 Uhr im Haus der Deutsch-Balten, Herdweg 79, Darmstadt

Nähere Informationen zu allen Treffen bei der Geschäftsstelle


Aktuelles 

Karin Kober berichte vom Treffen der Deutsch-Balten aus Hessen und Thüringen am 22. Oktober 2016 in Erfurt

Frühmorgens um 6 Uhr klingelte der Wecker zur Abfahrt um 7 Uhr nach Dietzenbach. In einer Viertelstunde waren wir bei Familie Haskanli, eine Viertelstunde früher als verabredet. Wir klingelten und klingelten, nichts! Kurzerhand kletterten wir über den Gartenzaun, klopften, - da kamen sie, es ging los. Unser Navi lotste uns verquer, wir mussten wenden. Doch endlich kamen wir auf die rechte Autobahn. Wir hatten heißen Tee und Brötchen eingepackt für eine kurze Pause auf halbem Wege. Um ½ 11 Uhr fanden wir den Domplatz und das Mittagslokal, das aber noch geschlossen war. Unser Gepäck parkten wir gleich nebenan freundlicherweise in einer sehr originellen Kaffee-Rösterei und –Bar. Am Obelisken trafen wir Frau Siebeck mit Sohn und Gehwagen, etwas später auch Frau Weinberger. Wir gingen über den wunderschönen, reichhaltigen bunten Markt mit Strohblumen und Zwiebelzöpfen, Eierlikör, alles selbstgemacht, mit Gemüse. Kleidung, Esswaren, alles reichhaltig bestückt! Mit leichtem Regen und Schirmen starteten wir zur Stadtführung. In Hessen waren wegen Hochzeit, Verlobungsreise, Familientreffen, Ferienfahrten, Buchmesse und Krankheiten zuletzt noch einige Absagen gekommen. Frau Weinberger führte uns durch geheimnisvolle, enge Gassen zu sehr alten, renovierten, mächtigen Häusern, zu einer sehr alten Synagoge, zu einem Brunnen mit den Bremer Stadtmusikanten, über die Krämerbrücke zum Fluss Gera. Erfurt, mit Stapelrecht, weltberühmter Waidproduktion, eine sehr reiche Handelsmetropole, früher unter Schwedischer und unter Mainzer Regierung, machte uns mächtig Eindruck.
So besonders schön habe ich Erfurt noch nie kennengelernt! Es gibt viel zu entdecken!
Zum Mittagessen trafen wir uns mit 4 weiteren Erfurtern in einem italienischen Restaurant mit prächtigem Blick auf den Domplatze. 10 Personen füllten jetzt unsere Tafel. Nach einer kleinen Ansprache von mir speisten wir alle gut, gemütlich und mit vielen Erzählungen. Frau Siebeck erhielt eine große Flasche Frankfurter Äppelwoi, Frau Weinberger ebenso, dazu ein Frankfurter Buch für ihre besonders gute Stadtführung.
Danach gab’s ein Konzert, Frau Weinberger mit ihrer Geige, dazu die Blechbläser Kober. Improvisiert und ungeprobt spielten wir Choräle und Volkslieder und natürlich auch: „Segne und behüte“, allen Deutschbalten bekannt! Die Zuhörer waren erfreut.
Zum Kaffee erschien Frau Weinbergers Tochter Verena mit ihrem 10 jährigen Tamino und dem 2 jährigen Alexander, so dass wir statt Kuchen noch 2 Pizzen für sie bestellten und für die übrigen war nach freier Wahl die Kaffee-Einladung von Darmstadt spendiert.
Danach mussten wir uns leider eilen, uns auf die Heimfahrt zu begeben. Etwa um 17 Uhr starteten wir und erreichten ohne Stop Dietzenbach um 19.20 Uhr wohlbehalten.
Ein erlebnisreicher Tag voller guter Eindrücke und anregender Gespräche bleibt in unserem Gedächtnis.
Es waren erschienen aus Erfurt: Frau Siebeck mit Sohn, Frau Weinberger mit Freund, mit Tochter Verena und 2 Enkeln, Frau Hannelore Müller, Frau Regina Pfesdorf (ohne Herrn Launert und Frau Schoffe). Aus Hessen kamen Haskanlis und Kobers.
Wir empfahlen Herrn Siebeck und Frau Weinberger ein kleines Baltentreffen in einem Lokal neu zu gründen mit kleiner Vorleselektüre. Frau Weinberger schlug vor, dieses Treffen nächstes Jahr in Weimar genauso zu wiederholen, in der Hoffnung, dass dann noch einige mehr dabei wären. Herzliche Grüße und Wünsche von Thüringen bekamen wir mit auf den Weg nach Hessen
Es war wunderschön.

 

Karin Kober berichtet von einem kleinen estnischen Literaturabend anlässlich der Buchmesse in Frankfurt

Auf Empfehlung von Herrn Jürgen von Boetticher meldeten wir uns am Mittwoch, d. 19.10.2016 per E-Mail bei Frau Eha Salla in Mainz zu dem kleinen estnischen Literaturabend in Frankfurt am Main, Heiligkreuzgasse 31, an.
Als wir die gemütliche Pankuka Bar ‚Baltique‘ betraten, empfing uns eine große, lange Tafel mit vielen Teilnehmern, die alle herrliche, baltische Gerichte verspeisten. Wir setzten uns gerade noch dazu und bestellten die vielgerühmten ‚Pankuki aus Buchweizenmehl, die mit Lachs, Käse und Spinat, Nüssen, Salat und kleinen Schmandsoßen mit Quittensaft, Kwass oder anderen baltischen Getränken serviert wurden. Außer uns waren noch zwei weitere, uns bekannte Ehepaare, gekommen. Daneben saßen noch viele junge Teilnehmer von der estnischen Gemeinde an dieser Tafel.
Nach der guten Stärkung erhob sich ein flotter, junger Mann, Herr Indrek Koff, der estnische Schriftsteller, der aus Anlass der Buchmesse in Frankfurt weilte, und las uns in Estnisch eine seiner Geschichten vor. Dabei konnten wir den Laut und Klang dieser baltischen Sprache genießen. Danach las er diese nochmals in Deutsch vor. Auf sehr lyrische Weise drückte er darin aus, was ein Märchen alles seien kann und regte damit sehr meine Fantasie an. Es folgte eine zweite Geschichte in Deutsch, dann in Estnisch. Die Zuhörer zog er durchs Vorlesen in seinen Bann!
Herr Koff, eigentlich Kinderbuchautor, reichte noch Bilderbücher herum mit wunderschönen Bildern und bunten Zeichnungen, die mich entzückten!
Auch die neue estnische Kulturattachee, Marit Kopli, war gekommen.
Wir saßen neben einem sehr netten, jungen estnischen Paar, das aus Darmstadt gekommen war.
Sie erzählten uns, dass sie Johanni immer so schön feiern würden. Fröhlich und zufrieden über diesen schönen Abend gingen wir heim.

 

Im fünften Koffer ist das Meer - Kulturnachmittag der DBGes Hessen am 4. Oktober 2016 in Frankfurt.

Frau Bosse-Sporleder, Freiburg, las neue Texte aus ihrem Buch „Im fünften Koffer ist das Meer“. Es hat eine besondere Bewandtnis mit diesem Buch. Es gibt Erinnerungen wieder an die Kindheit der Verfasserin in Reval/Tallinn, Umsiedlung, Flucht und Emigration, Studium und Dozententätigkeit in Kanada und Finnland. Auf der Suche nach Autoren, die spezielle Seiten der jüngeren Geschichte Estlands aus eigenem Erleben schildern, hatte sich der estnische Verlag Petrone Print an Frau Bosse-Sporleder mit der Bitte um Ergänzung ihrer Texte um Familiengeschichte (auch Fotos) und Erfahrungen aus den letzten Jahrzehnten gewandt. Er brachte nun die estnische Fassung des erweiterten Buches heraus. Die Frankfurter Deutschbalten-Gruppe, die Frau Bosse-Sporleder schon von einer früheren Lesung aus der deutschen ersten Ausgabe des Buches (Verlag Libelle 2013) kannte, konnte nun in der neuen erweiterten Form der Erinnerungen (auf Deutsch) miterleben, in welcher ungewöhnlichen und unerwarteten Form die baltische Herkunft für Frau Bosse-Sporleder in der zweiten Lebenshälfte zu einem neuen intensiven Verhältnis zur alten Heimat geführt hat. Durch Besitz eines alten Hauses, Reiseleitungen, Kurse für estnische Deutschlehrerinnen u.a. gab es Anlass für mehr als einhundert Reisen nach Estland! Neue Freundschaften entstanden, Interesse und Wärme für das kleine Land an der Ostsee vertieften sich. Wie viele Leute schon nach der ersten Estlandreise schwärmte auch Frau Bosse-Sporleder vom unvergleichlich hohen Himmel. Die Zuhörer in Frankfurt tauschten Erfahrungen mit der Autorin aus und waren sehr einverstanden mit dem Bild der Deutschbalten, das interessierten Esten durch das neue Buch vermittelt wird.
Uta Angerer

 

Es sprudelt – Kulturnachmittag der DBGes Hessen am 5. April 2016 in Frankfurt

Eigentlich sollte es am 5. April in Frankfurt um August von Kotzebue gehen. Aber da der Kulturreferent der estnischen Botschaft überraschend absagte, sprang Robert Kober mit einem sprudelnden Vortrag über das Wasser ein, der sich vom Buch des japanischen Wissenschaftlers Masuru Emboto „Wasser, die wunderbare Quelle des Lebens“ inspirieren ließ. Jener habe bei der mikroskopischen Untersuchung von Eiskristallen ganz unterschiedliche Strukturen beobachtet, die jenseits der chemischen Zusammensetzung auf externe Einflüsse reagierten und energetische Qualitäten entwickelten: Beschalle man Wasser z.B. mit Musik von Bach oder setze es einer Gebetszeremonie aus, entständen gleichmäßig geformte Kristalle; unter „heavy-metal“ dagegen unharmonisch strukturierte, wie sie auch verschmutztes Flusswasser aufweise. Wasser reagiere sogar auf Gefühle und Gedanken, die ihm „entgegen-gebracht“ werden. Das klingt zwar ein wenig esoterisch, die Zuhörer aber ließen sich gern von der Begeisterung des Referenten für die heilende Kraft des Wassers anstecken. Hier verwies er auf das Buch: „Sie sind nicht krank, sie sind durstig“ von Dr. med. F. Batmanghelidj. Karin Kober servierte ihnen dazu Kostproben aus verschiedenen natürlichen Quellen. Sie nahmen die Empfehlung auf, jeden Tag mit einem Glas warmen Wassers zu beginnen, das auch aus der eigenen Wasserleitung kommen dürfe. „Jeden Tag acht Gläser“, lautete der Rat, „acht große für die Großen und für die Kleinen acht kleine“. – Eingebettet wurden solche praktischen Ratschläge in eine informative Kulturgeschichte des Wassers von der Antike bis zur Gegenwart. – Man verließ diesen Kulturn-achmittag mit der Überzeugung, dass sich das weitere Nachdenken über diese „wunderbare Quelle des Lebens“ lohne.
Jürgen von Boetticher

 

Seelsorge und Resozialisierung – Kulturnachmittag der DBGes Hessen am 12. Januar 2016 in Frankfurt

Über seine Erfahrungen aus 27 Jahren Gefangenenseelsorge sprach Pfarrer i.R. Otto Seesemann am 12. Januar beim Kulturnachmittag der Dt.-Balt. Ges. Hessen und Thüringen. Der Strafvollzug sei ab 1970 stark vom Grundsatz der Resozialisierung geprägt gewesen, begann er und erklärte dann, wie das reformorientierte Strafvollzugsgesetz des Bundes später durch Landesgesetz abgelöst worden sei, welches einen „härteren“ Strafvollzug bezweckte. Gefangene sollten zwar weiterhin befähigt werden, nach Entlassung ein Leben ohne Straftaten zu führen, jedoch habe das Vollzugsziel „Schutz der Allgemeinheit“ zu einer verschärften Praxis geführt, die er, Seesemann, für kontraproduktiv halte. Die Hauptaufgabeneines Gefangenenseelsorgers seien Gottesdienste, Gruppenarbeit sowie Einzelgespräche. Er selbst habe mit Gefangenen auch intensiv Lauftraining und Mannschaftssport (Fußball und Tischtennis) betrieben, was sich als wirksam erwiesen habe, um bei den Gefangenen Selbstvertrauen (wieder)aufzubauen. Das auch im Gefängnis geltende Beichtgeheimnis habe im Umgang mit den Gefangenen sehr geholfen, denn so konnten diese ohne Risiko auch über heikle Dinge mit dem Seelsorger offen sprechen. Die Zuhörer waren beeindruckt von dieser Pfarrerspersönlichkeit.
Jürgen von Boetticher

 

Große Freude in Ropazi ...

... als mehrere große Pakete mit Wolle, Garn und anderen Strick-Utensilien eintrafen. Sie waren von der DBGes Hessen/Thüringen gesammelt worden und Ingeborg Baumann überzeugte sich vor Ort, wie die behinderten Menschen damit „die schönsten Resultate“ strickten, häkelten und „handarbeiteten“. Dr. Stefanija Albova, Leiterin des Sozialpflegezentrums dankte allen, die dazu beigetragen haben, dass eine echte „Beschäftigungstherapie“ ermöglicht wurde.

Handarbeiten gesucht!
Das Sozialzentrum von Ropazi/Rodenpois braucht wieder Hilfe in Form von Handarbeitsutensilien für neue Patienten. Ingeborg Baumann (Haus der Deutsch-Balten, Herdweg 79, 64285 Darmstadt) brachte diese Bitte von ihrem Besuch mit. Senden Sie ihr bitte Wolle, Garne, Nadeln, neu und angefangen, sowie sonstige Handarbeitsartikel aller Art zu – sie wird die Weiterlieferung veranlassen.

 

Musterknaben im Stimmbruch: Begegnung mit Lettland und Estland – Bericht einer Studienfahrt

Eine informative Studienfahrt durch Lettland und Estland unternahm die hessische Deutsch-Baltische Gesellschaft. „Nicht nur Herrenhäuser und Kirchen, sondern die wirtschaftliche, kulturelle und politische Gegenwart dieser Länder und ihrer Menschen soll das Programm bestimmen“, beschrieb Leiter Christian Donath das Ziel der Reise.

Ihm stand Ingeborg Baumann zur Seite, die die Brückenfunktion solcher Begegnungen mit engagierten, sachkundigen, Deutsch sprechenden Experten betonte. Man habe bewusst auf vielfältige Kontakte gesetzt, um auch zu den Konflikten ein breites Spektrum unterschiedlicher Informationen zu erhalten.Raketenhaft – so rühmen nicht nur Wohlmeinende die Entwicklung der baltischen Staaten Lettland und Litauen, insbesondere „den marktwirtschaftlichen Musterknaben“ Estland. Aber auch Musterknaben kommen in den Stimmbruch: Hier sind Krisensymptome erkennbar, steigt das BIP nicht mehr um 11, sondern nur noch um zwei Prozent, verzichtet die Öffentliche Hand mit einer Staatsquote von lediglich 33 Prozent auf eigene Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung und hat zu wenige Mittel für ihre ureigenen Aufgaben, z.B. Bildung und Erziehung. Die Inflation ist auf mehr als zehn Prozent gestiegen. Zu möglichen Wirtschaftspartnern in Russland fehlt immer noch das nötige Vertrauen.

So beschrieb Wirtschaftsprofessor Janno Reiljan von der Universität Tartu/Dorpat die aktuellen Probleme. Stark seien dagegen unverändert die Sektoren „Dienstleistungen“ und „Holzwirtschaft“, und die geringe Steuerquote begünstige Investitionen. Auch der stellv. Chefredakteur von Eesti Ekspress, mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren eine der wichtigen Zeitungen des Landes, beklagt die wirtschaftliche Stagnation. Zwar sei die Arbeitslosigkeit gering; stattdessen gingen Fachkräfte ins Ausland und kämen nicht wieder zurück.Insgesamt freundliche Akzente setzte Julius Bobinger, der deutsche Botschafter in Estland. Die Arbeitsvergütungen seien in den letzten drei Jahren um etwa 30 Prozent gestiegen und lägen im Durchschnitt bei 850 Euro pro Monat. Etwa 300 deutsche Firmen seien im Lande engagiert, deutsche Investoren mit lediglich zwei Prozent aber weniger präsent als andere Ausländer wie Finnen oder Schweden. Der estnische Staatspräsident betont das „gemeinsame kulturelle Erbe“ und die Botschaft fördere den Deutschunterricht, sei sich aber im Klaren über die zunehmende Attraktivität der USA für Jung und Alt.Begonnen hatte die Studienreise in Riga. Im Integrationsministerium beschrieb Renate Misevica, Leiterin der Koordinationsabteilung, die Regierungsaktivitäten zur Integration der Minderheiten. In den Städten seien 60 Prozent der Bevölkerung russischer Herkunft, in ländlichen Regionen stellten dagegen Letten die Mehrheit. Sprachkurse sollen helfen, vor allem Russen zu integrieren und einzubürgern. Denn mehr als 300.000 Bewohner Lettlands, insbesondere Russen, besäßen keine lettische Staatsbürgerschaft. Um eingebürgert zu werden, müssten die Bewerber begrenzte Sprach- und Geschichtskenntnisse testen lassen. Anders äußerte sich bei einem Empfang im Russischen Club der Abgeordnete Sergej Mirskis: Angehörige der Minderheiten müssten sich bei staatlichen Stellen in ihrer eigenen Sprache verständigen können. An das dunkle Kapitel deutscher, auch deutsch-baltischer Geschichte, nämlich an die Verfolgung und Vernichtung der Juden des Baltikums, erinnerte der Besuch des Lagers und der Tötungsstätten in den Wäldern von Rumbula und der KZ-Gedenkstätte in Salaspils. Geführt wurde die Studiengruppe von Dr. Bergmann, den Vorsitzenden der Vereinigung jüdischer KZ-Häftlinge, der aus eigener Erfahrung eindrücklich über das Schicksal der Juden während der deutschen Okkupation Lettlands berichtete.An eine andere Vergangenheit erinnerten die Stadtführungen in Dorpat/Tartu, Reval/Tallinn, Pärnu/Pernau, die andächtigen Besuche und Konzerte in den großen Kirchen des Baltikums oder die Besichtigung des ehemaligen Campenhausen‘schen Gutes Orellen. In eine andere Gegenwart führte der literarische Spaziergang durch die Altstadt Rigas mit Matthias Knoll, der kenntnisreich Architektur mit lettischer Literatur verband. Und in die Zukunft wies die Begegnung mit der optimistischen Jungunternehmerin Tairi Leis, die mit ihren 29 Jahren erfolgreich am Aufbau ihrer Kunsthandwerksfilialen in Tartu/Dorpat arbeitet. Das ernsthafte Informationsinteresse der Studiengruppe beeindruckte auch ihre Partner. Der Abgeordnete Prof. Peeter Tulviste, der durch das estnische Parlament führte, schloss die Begegnung mit der schlichten Bemerkung: „Ich habe mir gern die Zeit für das Gespräch mit Menschen genommen, die wirklich zuhören.“ (Gerold Schmiedbach)

Deutsch-Baltische Gesellschaft in Niedersachsen e.V.

Vorsitzende:
Karin Hielscher-Strauss 

Aufgaben, Ziele und Veranstaltungen
Die Deutsch-Baltische Gesellschaft in Niedersachsen e.V. koordiniert die Arbeit der Gruppen und nimmt Einzelmitglieder auf. Ihr obliegt die Verbindung zu anderen deutsch-baltischen Organisationen, insbesondere zur Deutsch-Baltischen Gesellschaft e.V. (Darmstadt). Der "Jürgen-Westermann-Fonds" unterstützt vor allem junge Deutsch-Balten in ihrer Ausbildung, fördert den Jugendaustausch zwischen Deutschland, Estland und Lettland und übernimmt Einzelprojekte mit Beteiligung junger Menschen im Baltikum. Seit 1998 findet jährlich in der Europa-Woche die "Europa-Informationstagung" unter dem Motto "Das Baltikum und die Deutschen - gemeinsam in Europa" in Hannover statt - ein Streifzug durch Kultur, Wirtschaft und Geschichte. Hier stehen Themen zum Verhältnis zwischen den baltischen Ländern und Deutschland im Vordergrund. (siehe Termine).


Regionalgruppe Hannover 
Heiner Koch
(den Rundbrief Feb. 2018 lesen Sie hier)
Regionalgruppe Braunschweig
Dr. Horst Antonischki
Kontakt Lüneburg 
Jörn Schneider
Kontakt Göttingen
Waltraut Graubner
Kontakt Oldenburg
Günter v. Boetticher


Programm

Die Termine der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Niedersachsen e.V. finden Sie hier.

Für die Treffen im Seniorenwohnstift Albertinum, Van-Gogh-Weg 10 in 30177 Hannover (List) nehmen Sie aus Richtung Zentrum die Stadtbahnlinien 3 (Richtung Altwarmbüchen) oder 7 (Richtung Misburg) bzw. 9 (Richtung Fasanenkrug). Sie steigen an der Station „Pelikanstraße“ aus. Dort überqueren Sie am hinteren Ende des Bahnsteigs (aus Richtung Innenstadt) bei der Ampel die Podbielskistraße nach links, gehen einige Schritte nach rechts stadteinwärts und biegen dann nach links in die Rubensstraße ein. Die nächste Straße rechts ist der Van-Gogh-Weg, an dessen Ende wiederum rechts das Albertinum steht. Mit dem Auto fahren Sie über die Podbielskistraße oder Walderseestraße bis zur Rubensstraße und erreichen dann, wie oben beschrieben, das Albertinum.


Aktuelles

Neuwahl des Vorstands der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Niedersachsen
Nach dem im Januar 2018 erfolgten Rücktritt des langjährigen Vorsitzenden der DBGes in Niedersachsen, Herrn Gernot Mantz, gab es in Hannover vorgezogene Neuwahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung.

In den neuen Vorstand wurden einstimmig gewählt:
Karin Hielscher-Strauss, Lüneburg 1. Vorsitzende
Eva Jordan-Fahrbach, Braunschweig, 2. Vorsitzende
Arne Mentzendorff, Hannover
Heiner Koch, Hannover
Michael Kalwa, Hannover 
Dr. Horst Antonischki, Braunschweig

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Für die bisher geleistete Arbeit wurde dem abwesenden Herrn Mantz gedankt und dem neuen Vorstandsteam Glück und eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewünscht.


Eindrücke vom Gartenfestival 2016

Am Sonnabend (27.8.) fand im hannoverschen Albertinum (der übliche Tagungsort der deutsch-baltischen Regionalgruppe Hannover und der DBGes in Nds.) zum 30. Jubiläum der ebenfalls deutsch-baltischen Seniorenresidenz bei herrlichem Sommerwetter ein rauschendes “Gartenfestival” statt. Die DBGes in Niedersachsen e.V. nahm daran mit einem Stand teil. Wir – das heißt: Heiner Koch, Gertrud Zelm, Arne Mentzendorff, Gert Rittig, Hjördis Hoffmann, Georg Maltz und der Unterzeichner - konnten etwa 100 Gäste begrüßen, die sich über die Ziele und Aufgaben unserer Organisation informierten.
Das kleine Pagodenzelt wurde vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Mit vier blauen Stellwänden (normale Pinnwände, geliehen von einem Seminaranbieter), einem Tapeziertisch und einem Bistrotisch war die Ausstattung komplett. An den Wänden hingen beispielhaft einige A2-Plakate (Kopien aus dem Ausstellungskatalog “Das Baltikum und die Deutschen”) und oben drüber der Name unserer Organisation mit dem Baltenkreuz.
Der Katalog lag in ausreichender Menge zwecks Verkauf auf dem Tisch (10 Euro). Außerdem gab es an Prospekten: Die Selbstdarstellung der DBGes in Nds, verschiedene Ausgaben der “Mitteilungen” und Reiseprospekte des baltischen Reisebüros Ebden.
Um die Standbesucher einzubinden, wurde ein gedruckter Zettel verteilt, auf dem vier Fragen zum Baltikum gestellt wurden. Bei diesem Quiz waren 10 Ausstellungskataloge zu gewinnen, wenn die Adresse genannt wurde. Die Antworten fand man selbstverständlich auf den Plakaten an den Wänden. Jeder Teilnehmer bekam einen “Kuhbonbon” als Dankeschön für die Teilnahme.
Vorher hatte Gertrud Zelm Speckpiroggen nach eigenem Rezept gebacken, die dann für 50 Cent pro Stück verkauft wurden. Das Glas Kwass (für einen Euro) rundete das “Verpflegungsangebot” ab.
Die Vorlagen der Drucksachen stehen allen interessierten “Nachahmern” zur Verfügung, die ebenfalls für deutsch-baltische Organisationen werben wollen. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
PS. Ein Besucher interessierte sich für eine Mitgliedschaft – immerhin...

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Baltische Europatagung 2015: Wirtschaft, Kultur, Historie
Schon zum 18. Mal hatte die DBGes in Nds. zur Informationstagung „Das Baltikum und die Deutschen - gemeinsam in Europa“ in der Europa-Woche ins Albertinum eingeladen und konnte knapp 60 Gäste begrüßen. Arne Mentzendorff und Gernot Mantz führten locker durchs Programm. Zu Beginn erhielt der langjährige Landesvorsitzende, Prof. Dr. Eckhart Neander, in Anerkennung seiner großen Verdienste die Jürgen-Westermann-Medaille überreicht – die Ehrung und die Urkunde war real, die Medaille nur ideell, aber die echte 2-Euro-Gedenkmünze zum Kulturhauptstadt-Jahr in Riga der Ersatz.
Wieder war es gelungen, ein vielschichtiges Programm anzubieten: Armands Strazds, Bremen, zeigte die seiner Meinung nach zahlreichen Fehler von Lettland und der EU auf, die „Wirtschaft und Soziales im Baltikum“ in der globalisierten Welt nicht optimal dastehen lassen. Allerdings bot er auch kaum Alternativen an. Von ganz anderer Art waren dagegen die „Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse als Stadtschreiber in der Kulturhaupstadt Riga“, in denen Jochen Könnecke, Berlin, seine ganz persönlichen Schwerpunkte während dieser Zeit anhand von Bildern plaudernd darstellte. Ihm kam es vor allem darauf an, die Bevölkerung in seine publizierten Darstellungen einzubeziehen und die Nachhaltigkeit des Veranstaltungsjahres zu betonen. Nicht nur Wirtschaftskrise und finanzielle Schwierigkeiten führten dazu, dass sich das Programm stark von dem in Marseille 2013 unterschied. Martin Pabst, Kiel, verfolgte aus Historiker-Sicht die „Verschwörung, Empörung, Zerstörung – die Reformation in Riga vor 500 Jahren“. Seine Forschungsergebnisse aus seiner Dissertation aufgreifend, belegte er, dass nicht, wie bisher immer dargestellt, das Jahr 1522 ausschlaggebend gewesen sei, sondern das Jahr 1524 die entscheidenden Impulse für die Entwicklung hin zur Reformation gab. Als Stütze seiner Thesen entfaltete er ein buntes Bild der livländischen und rigaschen Geschichte des Mittelalters. Nach Estland führte Dr. Olev Liivik, Reval/Tallinn, als er „die Domschule zu Reval“ als „eine Geschichte durch Ebbe und Flut“ darstellte. Die Schule gehört zu den ältesten deutschen Auslandsschulen und spiegelt das Schicksal des ganzen Landes zwischen Deutschen, Schweden, Russen und (erst sehr spät) Esten, zwischen Ritterschaft und nationalistischer Russifizierung, zwischen politisch bedingter Schließung und neu ausgerichteter Wiedereröffnung, zwischen Eliteanstalt und (fast) Bürgerschule. In einer Pause zwischen den Vorträgen nutzte Felicitas Wende die Gelegenheit zu einem Kurzbericht über die deutschbaltische Studienstiftung zur Förderung baltischer und deutscher Jugendlicher, die sich mit baltischen Themen beschäftigen.
Die Zuhörer verabschiedeten sich in der Gewissheit, auch 2016 wieder eine inhaltsreiche Europatagung erleben zu dürfen.

Jürgen-Westermann-Medaille 2014
Für sein langjähriges Engagement zu Gunsten bedürftiger Menschen bzw. Kirchengemeinden in Estland wurde Pastor i.R. Jörn Schneider (Lüneburg) mit der Jürgen-Westermann-Medaille 2014 ausgezeichnet.

DBGes Niedersachsen unterstützt Renovierung der St. Trinitatiskirche in Goldingen/Kuldiga
Zwei Wochen lang arbeiteten sie gemeinsam an der Restaurierung der farbigen hölzernen Innenausstattung der katholischen St. Trinitatiskirche im lettischen Kuldiga/ Goldingen: Sechs Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim und vier Studierende des Bau-College Riga unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Michael von der Goltz (Hildesheim). Die Deutsch-Baltische Gesellschaft in Niedersachsen unterstützte das Projekt erneut durch einen Zuschuss zu den Reisekosten der deutschen Teilnehmer. Gestützt auf die bei der Bestandsaufnahme gewonnenen Erkenntnisse über den Zustand der Kunstwerke nahmen die Studierenden notwendige Sicherungsarbeiten an zwei Seitenaltären und am Orgelprospekt in Angriff. Die Braunschweiger Restauratorin Eva Jordan-Fahrbach konnte wesentlich zur Identifizierung und Bewertung geistlicher Gewänder aus Kirchen der Umgebung von Kuldiga beitragen. Zwischen den Studierenden aus beiden Ländern entstanden im Zusammenleben und -arbeiten ungeachtet sprachlicher Differenzen vielfältige Kontakte. Dabei bot sich den deutschen Teilnehmern die Gelegenheit, Land, Leute und Kultur Lettlands kennenzulernen. Der Umfang der notwendigen Restaurierungsarbeiten macht deren Fortsetzung unumgänglich.

Europa- Informationstagung 2013
Die 16. Informationstagung „Das Baltikum und die Deutschen - gemeinsam in Europa“ sah wieder interessante Beiträge zu Themen aus Geschichte und Gegenwart des Baltikums vor: Detlef Henning M.A (Nordost-Institut Lüneburg) stellte Hintergründe und Konsequenzen des Staatsstreichs des lettischen Ministerpräsidenten Karlis Ulmanis im Jahre 1934 gerade auch aus der Sicht der damaligen deutschen Minderheit dar. Der Zoologe Alexander Theodor von Middendorff (1815 – 1894), der im 19. Jahrhundert maßgeblich zur Erforschung des nördlichen Sibiriens beigetragen hat, war Gegenstand eines Referats der Historikerin Dr. Eva-Maria Stollberg (Universität Duisburg-Essen). Über die Gründung und Entwicklung der Rigaer Gips- und Kachelofenfabrik Zelm und Böhm berichtete die Nachfahrin einer der Gründerfamilien, Gertrud Zelm (Elze). Und schließlich referierte die Geographin Prof. Dr. Zaiga Krisjane (Universität Lettlands Riga) über aktuelle Probleme der Arbeitsmigration in Lettland.

Jürgen-Westermann-Medaille 2013
Für ihr langjähriges Engagement zu Gunsten von bedürftigen Menschen bzw. in der deutschen ev. luth. Kirchengemeinde in Lettland wurden Dorothea Neander (Winsen/Luhe) und Gertrud Zelm (Elze) auf dem Landesdelegiertentag mit der Jürgen-Westermann-Medaille 2013 geehrt.

Jürgen-Westermann-Medaille 2012
Die 83jährige Anna Ohlendorf besucht seit mehr als 25 Jahren in und um Hannover ältere Landsleute, nimmt sich ihrer Sorgen an und hält den Kontakt zu ihnen aufrecht. Zwei Jahrzehnte wirkt sie bereits im Vorstand der Ortsgruppe und des Landesverbandes. Dieser langjährige selbstlose Einsatz für die Menschen wurde mit der Jürgen-Westermann-Medaille belohnt.

Rigaer Gymnasiasten zu Gast in Hannover
Die Tellkampfschule in Hannover unterhält als „Europaschule“ intensive Austauschbeziehungen zu Gymnasien in den Niederlanden, Schweden, Polen und Frankreich. Durch Vermittlung des Vereins „Brücken zum Baltikum“ von Wolf G. Ansohn (Grömitz) gehören seit 2009 auch das 1. Staatliche Gymnasium und das Deutsche Staatliche Gymnasium (ehemals Hagensberg-Gymnasium) in Riga zu den Partnerschulen. Jedes Jahr im März sind Gymnasiasten des 9. Jahrgangs eine Woche lang zu Gast in Hannover. Während dieser Zeit leben sie in Gastfamilien, nehmen an Workshops zu einem fächerübergreifenden Thema teil und lernen Hannover und Umgebung kennen. Zum abschließenden „Europaabend“ stellen die Gruppen ihre Aktivitäten Rigaer Gymnasiasten zu Gast in Hannover vor und präsentieren sich musikalisch. Die Deutsch-Baltische Gesellschaft in Niedersachsen unterstützt die Gastaufenthalte der Rigaer Schüler aus ihrem Jugendförderungsfonds.

13. Europatagung in Hannover
Displaced Persons, Energiepolitik im Baltikum, Karl-Ernst von Baer und eine Klassenfahrt nach Riga - der 13. Europatag der Deutsch-Baltischen Gemeinschaft in Niedersachsen begeisterte mit hochinteressanten Beiträgen. Vorsitzender Dr. Eckhart Neander und Cornelia Zügge vom Europäischen Informations-Zentrum Niedersachsen begrüßten mehr als 50 Teilnehmer.

Jürgen-Westermann-Medaille für Gabriele von Mickwitz
Für ihre jahrzehntelange Tätigkeit als Schriftleiterin des Jahrbuches und ihre umfängliche Arbeit bei der Carl Schirren-Gesellschaft in Lüneburg erhielt Gabriele von Mickwitz jetzt die „Jürgen-Westermann- Medaille" der Deutsch-Baltischen Gemeinschaft in Niedersachsen. Vorsitzender Eckhart Neander übergab ihr die Urkunde in Hannover beim Delegiertentreffen des Landesverbandes.

Dorfkirchen sind wertvolle Zeugnisse gemeinsamer Kultur
Die Restaurierung von historisch wertvolle Innenausstattung der Dorfkirchen in Lettland gemeinsam in Angriff nehmen - das ist seit 2001 Kern der Zusammenarbeit zwischen Dace Coldere, Kunsthistorikerin beim lettischen Amt für Denkmalpflege in Riga und Eva Jordan-Fahrbach, Textilrestauratorin in Braunschweig. Gemeinsames Projekt ist die Sanierung von Altar, Kanzel und Gestühl der Dorfkirche von Zlekas/Schleck bei Ventspils/Windau. Um die Fortführung von Restaurierungsprojekten zu ermöglichen, wird um eine Spende auf das Konto Nr. 150923175 bei der Braunschweigischen Landessparkasse (BLZ 250 500 00) gebeten.

11. Europatagung in Hannover
Das Wachstumswunder, das die drei baltischen Staaten in den vergangenen 15 Jahren erlebt haben, wird jetzt auf ein normales Maß zurückgeführt. Inzwischen sorgen u.a. überproprtional steigende Arbeits- und Grundstückskosten für hohe Inflationsraten. Dennoch bleiben sie angesichts ihrer Nähe zu den osteuropäischen Märkten aussichtsreiche Standorte für Investitionen. Dieses Fazit zog Andreas Unger (Bad Harzburg) nach fünfjähriger Tätigkeit für die Norddeutsche Landesbank in Lettland und Litauen. Er gab einen Überblick über die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in den baltischen Ländern - vor 70 Teilnehmern der 11. Europa-Informationstagung "Das Baltikum und die Deutschen - gemeinsam in Europa" im Albertinum in Hannover. Neue Einsichten in das Werk des 2007 verstorbenen estnischen Schriftstellers Jaan Kross vermittelte Prof. Dr. Cornelius Hasselblatt (Groningen, NL) in seinem Vortrag über den "Genueser aus Tallinn". Dass dieser in den fünfziger und sechziger Jahren vor allem als experimentierfreudiger und tiefgründiger Lyriker hervorgetreten war, ist in Deutschland weniger bekannt. In seinen in Deutschland so geschätzten Romanen kam es ihm vor allem darauf an, so Hasselblatt, bedeutende historische Persönlichkeiten als "echte Esten zu enttarnen" und so das Selbstbewusstsein seines kleinen Volkes zu stärken. Dabei verwob er sorgfältig recherchierte historische Fakten stets auch mit phantasiereicher Fiktion, um das je Besondere der angesprochenen Personen herauszuarbeiten. In allen Romanen stecken auch autobiographische Elemente, mit zunehmendem Alter des Autors immer mehr. Leider seien seine zweibändigen Memoiren noch nicht ins Deutsche übersetzt.

Jürgen-Westermann-Medaille an Günther von Boetticher und Baron von Schilling
Vor 35 Jahren übernahm Pastor i.R. Günther von Boetticher, gebürtig aus Legat (Lettland), den Vorsitz der Bezirksgruppe Oldenburg der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Niedersachsen e.V. (vorm. DBL) und die Bezirksstelle des Deutsch-Baltischen Kirchlichen Dienstes. Jetzt erhielt er aus der Hand des DBGes-Vorsitzenden Dr. Eckhart Neander die „Jürgen Westermann-Medaille“ für sein jahrzehntelanges Engagement im Dienste deutsch-baltischer Arbeit. Außerdem überreichte der Landesvorsitzende wenige Wochen später (bei der feierlichen Einweihung eines neuen Tores) die „Jürgen-Westermann-Medaille“ in Anerkennung seiner Verdienste um die Landsleute des ehemaligen „Baltenheims“ Langeoog und deren würdige Gedenkstätte auf dem Dünenfriedhof an Dr. med. Jürgen Baron v. Schilling (gest. 2008) aus Wilhelmshaven.

Jürgen-Westermann-Medaille für Monika v. Hirschheydt
Für ihr jahrzehntelanges Engagement im Dienste der deutsch-baltischen Öffentlichkeitsarbeit erhielt Monika von Hirschheydt (Würgassen) anläßlich der Jahresversammlung 2007 die Jürgen-Westermann-Medaille der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Niedersachsen. Vorsitzender Dr. Eckhart Neander würdigte in einer Feierstunde ihre Tätigkeit als Referentin für kulturelle Breitenarbeit, die unter anderem zu richtungweisenden Publikationen und der Wanderausstellung "Das Baltikum und die Deutschen" geführt hat. "Ihre Ausbildung und Erfahrung als Journalistin hat sie über viele Jahre in den Dienst der Deutsch-Baltischen Sache gestellt," lobte Neander.

Geschafft: Mehr als 1.000 Fahrräder sind in Lettland
Es sollten eigentlich 500 Fahrräder werden, darum hieß die Aktion „”1.000 Räder für Lettland“”, die Gertje Anton und Gernot Mantz Anfang 2004 ins Leben riefen. Aus ganz Deutschland kamen aber mehr als 1.000 gebrauchte Fahrräder (das sind 2.000 Räder!) zusammen. Mit der Spedition Göllner wurden sie mit reichlich Zubehör vom Fahrradhelm bis zur Luftpumpe in drei Großtransporten nach Lettland gebracht. Die kleinen und großen Fahrräder wurden über Deutschlehrer, Pastoren und Bürgermeister an bedürftige Familien auf dem Lande verteilt. Waisenhäuser und Behinderten-Institutionen freuten sich vor allem über Kinderfahrräder. Außerdem gingen mit dem vorläufig letzten Transport im Herbst 2007 zahlreiche Rollstühle, Rollatoren und andere Altenpflege-Geräte mit auf die Reise. Zeitungen und Fernsehen in Deutschland und Lettland berichteten ausführlich über diese Aktion, mit der die schwierige Situation des Öffentlichen Nahverkehrs in Lettland für Familien gemildert wurde. Trotzdem lagern bereits wieder 40 Fahrräder in Braunschweig. „Wenn genug da sind, geht es erneut los,“ meint Gernot Mantz. „Allerdings müssen die jetzt zur Verfügung gestellten Räder vollkommen in Ordnung sein und nach Darmstadt zum Haus der Deutsch-Balten oder nach Braunschweig gebracht werden“, betonen die Organisatoren. Wir bedanken uns nicht nur bei den vielen Spendern, die rund 5.000 Euro zur Verfügung gestellt haben, um die Transporte zu bezahlen, sondern auch bei den vielen Helfern, vor allem Gertrud Zelm, Georg Maltz, und Johann Danos in Riga.
Weitere Informationen: gernotmantz(at)t-online.de.

Deutsch-Baltische Gesellschaft Sachsen (Raum Dresden)

gegründet 12.07.1991

Vorsitzende:
Dipl.-Ing. Astrid Kleber
Höckendorfer Str. 82b, 01705 Freital
Tel.: 0351‑6441928
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Seit 12.071991 bestehen wir, die Gruppe der Deutsch-Baltischen Gesellschaft in Dresden. Wir haben uns die Aufgabe gestellt, die Verbundenheit zum Baltikum im Vereinsleben zu bewahren und baltische Traditionen zu pflegen. Dabei werden wir aktiv von der DBL in Bayern unterstützt, der wir auch verwaltungstechnisch angegliedert sind.
Unsere Organisation soll Heimstatt sein für die Menschen, die diese Region Europas nach wie vor als Heimat lieben bzw. die sich wodurch auch immer dieser Region und ihrer Geschichte und Kultur verbunden fühlen.
In unseren Veranstaltungen stehen deshalb Historie, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gegenwart des Baltikums im Mittelpunkt, was Mitglieder unserer Gruppe durch persönliche Erlebnisse und Eindrücke von Reisen ins Baltikum besonders interessant vermitteln.

Deutsch-Baltische Landsmannschaft in Hamburg e.V

Vorsitzende:

Mareile Thomson
Ahrensburger Straße 29a, 22041 Hamburg
Tel.: 040-6562837
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungsort der monatlichen Treffen ist das Gemeindehaus der St. Martinuskirche, Martinistr. 33, 20251 Hamburg.


Termine

Auszug aus der Satzung der Deutsch-Baltischen Landsmannschaft in Hamburg e.V. (Baltenverband) aus dem Jahre 1953:

Der Verein stellt sich folgende ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Aufgaben:
a) Unterstützung bedürftiger Landsleute, soweit sie deutsche Staatsangehörige sind, heimatliche Traditionen und heimatliches Kulturgut unter den Landsleuten zu pflegen;
b) einen engeren geistigen und gesellschaftlichen Kontakt unter Landsleuten zu pflegen;
c) die sozialen und wirtschaftlichen Belange der Landsleute, insbesondere im Hinblick auf die Eingliederung in der neuen Heimat bei Staats- und Kommunalbehörden und anderen Stellen zu vertreten.

Das Zitieren dieser Satzung wurde bewußt gewählt. Sie ist zwar bis in ihre Sprache hinein veraltet, dokumentiert aber das Selbstverständnis der Mitglieder dieser Zeit der Aufbauphase.

In sozialer und kultureller Hinsicht gelten die Aufgaben des Vereins immer noch. Nicht erst seit der "Wende" bemüht sich die DBL Hamburg um den Zugang für nicht gebürtige, aber an Balten interessierte Mitglieder.

Im Februar 1959 beschloss die Mitgliederversammlung der DBL, einen Friedhofsverein zu gründen und sich um einen Genossenschaftsanteil in Ohlsdorf, den weltgrößten Parkfriedhof, zu bemühen. Auch hier noch einmal ein Auszug aus der Satzung: Zweck des Vereins ist die Sicherstellung und Vergabe von Grabstätten für Mitglieder und deren Angehörige. Mitglied kann jeder Deutsch-Balte oder dem Baltentum Nahestehende werden. Eine schöne Tradition ist im Laufe der Jahre entstanden: Zweimal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um die Gräber gemeinsam zu pflegen und mit Blumen zu bepflanzen.

Zu Beginn eines neuen Jahres führt die DBL einen Baltischen Gottesdienst mit Abendmahl durch, immer am 6. Januar.

Eine große gesellige Bedeutung - auch über Hamburg hinaus - hat der Frühlingsball Hamburg. Cornelia Lyra organisiert ihn seit vielen Jahren mit viel Schwung und Einsatz.

Nachdem Estland und Lettland 1991 unabhängig wurden, ergaben sich neue soziale und kulturelle Aktivitäten für die Deutsch-Balten auch in Hamburg: Mit der Johanniter Unfallhilfe führen wir viermal im Jahr Paket-Aktionen nach Lettland durch. Begleitet werden diese von Dr. Dorit Pluns.

Deutsch-Baltische Landsmannschaft in Nordrhein-Westfalen e.V.

Vorsitzender: Friedger von Auer
Kelvinstraße 12, 53639 Königswinter
Tel.: 02244/5990
Mobil: 015754986842
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Stellv. Vorsitzende: Sabine Wengst
Stellv. Vorsitzender: Jan Olrik von Ekesparre

Aufgaben, Ziele und Veranstaltungen
Der Landesverband umfasst zur Zeit fünf eigenständige Bezirksgruppen, die jeweils ihr eigenes Programm festlegen. Er organisiert zwei zentrale Kulturveranstaltungen im Jahr im Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf mit Vorträgen, Lesungen, Konzerten, Filmvorführen, in der Regel gemeinsam mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus. Er beteiligt sich aktiv an überregionalen Veranstaltungen, wie den im Mai von der Landeshauptstadt Düsseldorf organisierten Europatag und den im Rahmen des Tages der Heimat im Herbst durchgeführten Ostdeutschen Markt in Bonn. Dabei ist er jeweils mit einem eigenen Stand vertreten, an dem Informationsmaterial und rege Diskussionen über das Baltikum sowie deutschbaltische kulinarische Genüsse wie Piroggen, Gelbbrot, Kümmelkuckel und Vana Tallinn, Viru Valge und Riga Balzams dem Publikum angeboten werden. Der Landesverband pflegt die Kontakte zu den Honorarkonsuln der Republiken Estland und Lettland in Düsseldorf und Köln und kommt dadurch in den Genuss von interessanten Einladungen sowie Begegnungen mit Esten und Letten.

Bezirksgruppe Bonn
Friedger von Auer, Kelvinstraße 12, 53639 Königswinter, Tel: 02244/5990, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bezirksgruppe Düsseldorf
Inge Lichtenstein, Kaiser-Friedrich-Str. 7, 40597 Düsseldorf, Tel: 0211/7118604
Bezirksgruppe Köln
Irene Niclasen, Breslauer Str. 40, 50321 Brühl, Tel: 02232/26940, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bezirksgruppe Krefeld
Sabine Wengst, Friedrich-Ebert-Str. 150, 47800 Krefeld, Tel: 02151/594561, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bezirksgruppe Osnabrück
Eva-Benita Stefanovic, Neuer Graben 15, 49074 Osnabrück, Tel: 0541/23540

 

Termine

 

Rundbrief 4 / 2018

Rundbrief 3 / 2018

Rundbrief 2 / 2018

Rundbrief 1 / 2018