Einladung zum Deutschbaltischen Generationentreffen im Haus Annaberg vom 31.08. bis 02.09.2018

Zum 36. Mal jährt sich das Deutschbaltische Generationentreffen im Haus Annaberg in Bonn-Bad Godesberg. Der Anreisetag dient dem Kennenlernen und Wiedersehen am Lagerfeuer. Für den Samstagvormittag ist ein Ausflug nach Rhöndorf, dem langjährigen Wohnsitz des ersten deutschen Bundeskanzlers geplant, am Nachmittag findet eine Reise in die Vergangenheit statt. Das Team Tiigrihüpe zeigt ihr Filmprojekt zur digitalen Revolution in Estland. Höhepunkt des Tages ist natürlich der Ball mit baltischem Buffet am Abend. Nach einer Andacht am Sonntagvormittag endet das Treffen mit einem Rückblick und Ausblick.

Nähere Informationen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel.: 06151/43457

Wiedereröffnung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung im August 2018

Der Monat August steht ganz im Zeichen der langersehnten Wiedereröffnung. Denn endlich ist es so weit: Die Dauerausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums mit Deutschbaltischer Abteilung wird am Sonntag, 26. August 2018 für die Öffentlichkeit feierlich wiedereröffnet.
An diesem Tag können Besucherinnen und Besucher zum ermäßigten Eintritt von 4,00 € das neue Museum von 10.00 bis 18.00 Uhr besichtigen und sich über einige Überraschungen freuen. Es gibt ein Willkommensgetränk, Musik und Kurzführungen.
Die darauf folgende Eröffnungswoche lockt von Dienstag, 28.8.2018, bis Samstag, 01.9.2018, mit besonderen Thementagen und tollen Zusatzangeboten. Ob spannende Vorträge, interessante Zeitzeugenberichte, belebende Musik, leckere Köstlichkeiten, exklusive Einblicke oder spaßige Aktionen – für alle ist etwas dabei.

So zum Beispiel:

Mittwoch, 29. August 2018, 10.00 bis 20.00 Uhr (verlängerte Öffnungszeit!)
„Deutschbalten – Münchhausen tanzt Française“

Nähere Infos werden auf der Internetseite des Ostpreußischen Landesmuseums bekanntgegeben:
www.ostpreussisches-landesmuseum.de

25 Jahre Partnerschaft Darmstadt - Liepaja
Bericht über den Festakt mit Ausstellung im Haus der Deutsch-Balten

Rund 9.150 Tage sind vergangen und die Freundschaft der beiden Städte hat sich in dieser Zeit vielfältig entwickelt. Seit 1996 leistet die Initiative für Liepaja wichtige Beiträge zu dieser Partnerschaft. Im Rahmen des Städtepartnerschaftsjubiläums der Stadt Darmstadt fand am 4. Juni eine Feier statt.
Dazu veröffentlichte das Darmstädter Echo folgenden Bericht (zum Öffnen hier klicken)

Treffen der Landes-, Bezirks- und Ortsvorstände vom 9. bis 10. September 2017 in Darmstadt

Um über die deutsch-baltische Zukunft nachzudenken, hatten sich Anfang des Jahres in Lüneburg die Vorstände von Carl-Schirren- und Deutsch-Baltischer Gesellschaft getroffen. Nun war die Einladung an die Bezirks- und Ortsvorstände der nächste Schritt, um sich über Bilanzen, Aufgaben und Konzepte der Deutsch-Baltischen Gesellschaft klar zu werden: Welche Inhalte und Themen sind maßgeblich und attraktiv für Interessenten aus der mittleren und jüngeren Generation, welche Überlegungen gibt es bei der Vernetzung deutsch-baltischer Orga-nisationen, welche Projekte in den baltischen Ländern können unterstützt werden.
Der Einladung ins Haus der Deutsch-Balten folgte etwa die Hälfte der über 50 Eingeladenen, eine, wie sich zeigte, angemessene Gruppengröße, um die anliegenden Fragen sachlich zu erörtern.

Internationale Kulturtage Mare Balticum 2017 in Darmstadt - Zwei Berichte

Mehr als eine rein oberflächliche Zweckgemeinschaft verbindet die Stadt Darmstadt mit der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, diese Tatsache darf man den Grußworten des Stadtrats Dr. Dierk Molter entnehmen, denn auch in diesem Jahr konnten wieder Menschen aus fünf Nationen im Reinhard-Zinkann-Haus für ein Wochenende zusammen kommen. Er betont die würdevolle Aufgabe, die einem solchem Treffen zu Grunde liegt. Das Wochenende war gefüllt mit vielen spannenden Vorträgen zum Thema "Baltischer Luxus und Barbarei", an die sich angeregte Diskussionen anschlossen. Nicht nur dort, sondern auch auf dem am Samstagabend stattfindenden Ball konnte man förmlich die Brücken sehen, die zwischen den verschiedenen Nationen, aber auch Generationen auf- und ausgebaut wurden.

Der Deutschbaltische Jugend- und Studentenring nahm auch in diesem Jahr wieder zahlreich an den Internationalen Kulturtagen teil und lauschte so den Vorträgen von den acht jungen Wissenschaftlern aus Estland, Lettland und Deutschland, die vor insgesamt rund 100 Teilnehmern referierten und sich gekonnt deren Fragen stellten. Wie bei der Begrüßung von Herrn Molter und Herrn von Lüpke beschrieben, konnte man an diesem Wochenende wieder gelebtes Europa erleben. Es wurden neues Vertrauen auf- und Mauern abgebaut. Jeder trat anschließend bereichert die Heimreise an. An diesem Wochenende teilgenommen zu haben, ist für mich baltischer Luxus.

Maximilian Wende
Jugendreferent der DBGes

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Posen, Esslingen, Mucenieki – Parallelen

Liepājas Partnerstadt Darmstadt ist nicht nur eine bedeutende Wissenschafts- und Kulturstadt der BRD, sondern sie ist auch in der Nachkriegszeit zum Hauptquartier, besser gesagt zum zentralen Sitz der Deutsch-Baltischen Vereinigungen und seit 1962 zu ihrer Patenstadt geworden.

Die Deutschbalten grenzen sich aber nicht ab, grade umgekehrt, denn heutzutage stehen Kontakte zu den baltischen Staaten, kulturelle, wissenschaftliche und familiengeschichtliche Begegnungen im Vordergrund. Schon zur Tradition geworden sind Begegnungen der Deutsch-Baltischen Gesellschaft (DBGes), zu denen z. B. die ,,Mare-Balticum-Tage” zählen, die auf ihrem Forum im November sowohl Vertreter der deutschbaltischen Organisationen aus allen Bundesländern u. a., als auch die Vorsitzenden der assoziierten Mitgliedsorganisationen aus dem Baltikum (Lettland und Estland), und Ehrengäste zusammenrufen, um gemeinsam ūber die historischen Zusammenhänge nachzudenken, aktuelle Informationen auszutauschen und gemeinsam die Zukunft aufzubauen.