70 Jahre Deutschbaltischer Jugend- und Studentenring und Frühlingsball

Wir freuen uns sehr, dass wir dank zahlreicher engagierter Unterstützer dieses Jahr unser 70jähriges Jubiläum feiern dürfen. Seit der Gründung liegen viele Jahre hinter uns und man kann zurecht davon sprechen, dass der DbJuStR bereits Teil der Jugend mehrerer Generationen war. Die Lebenssituation jeder und jedes Einzelnen hat sich geändert und so auch die Themen und Aktiven bei uns im Ring. Deshalb möchten wir in Form einer Podiumsrunde die letzten 70 Jahre revuepassieren lassen und unser langjähriges Bestehen gemeinsam feiern.

Hierfür laden wir herzlich am 23.03.2019, von 10:00 bis 12:30 Uhr zu unserer Feier in den kleinen Mozartsaal ins Logenhaus Hamburg (Moorweidenstrasse 36, 20146 Hamburg) ein.

Zusagen bitte bis zum 01.03.2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Am Abend des 23.3. findet in den Mozart-Sälen des Logenhauses der Frühlingsball des Hamburger Baltenverbands statt.
Nähere Informationen finden Sie hier, Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

image.png34. Deutsch-Baltischer Genealogentag 8. bis 10. März 2019 im Haus der Deutsch-Balten, Darmstadt

Die Themen und Referenten:

Michael Autengruber:„Великолепие и слава – Glanz und Gloria“. Eine Übersicht über das Ordenswesen des Russischen Kaiserreichs

Dr. Peter Wörster: Das baltische Archiv in der Carl-Schirren-Gesellschaft in Lüneburg: Neuanfang der Bearbeitung und Nutzung

Dorothee M. Goeze: Wirtschaft, Familie, Freunde und kulturelle Intentionen 1832 in Livland. Zu einem neu entdeckten Testament Karl Eduard v. Lipharts (1808-1891)

Gertrud Zelm: Die Schwanfelds – Lettische und deutsche Wurzeln einer deutsch-baltischen Familie in Kurland

Christine Roik-Bogner: Im Schattenreich der baltischen Barone – Auf der Suche nach meiner Großmutter Felicia Zoege von Manteuffel

Dr. Olev Liivik:„Umsiedler“ und „Baltenflüchtlinge“ – Die Nachumsiedlung 1941 ins Deutsche Reich

Dipl. Ing. Roland Wegner: Deutsch-Baltische U-Boot-Kommandanten im II. Weltkrieg

Den Zeitplan und weitere Informationen finden Sie hier.

Deutschbaltische Abteilung Copyright Ostpreußisches Landesmuseumb1Balten-Silber aus Darmstadt im neueröffneten Ostpreußen-Museum in Lüneburg

Wertvolles Silber aus dem Baltikum wird in der neuen Deutschbaltischen Abteilung des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg präsentiert:
Foto-Copyright: Landesmuseum

Mit einem „glänzenden Willkommen“ werden die Besucher der Deutschbaltischen Abteilung des neueröffneten Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg begrüßt. In einer Vitrine prangen mehrere wertvolle Schmiedearbeiten aus Silber. Sofort ins Auge fällt ein 60 cm hoher Pokal, dessen Mittelteil von einem Menschen getragen wird. Eine auch in Rock und Harnisch gekleidete Person auf dem Deckelknauf krönt das Werk. Die Widmungsinschrift verkündet: „Dieser Willkommen ist gestiftet von uns Gesellen d. 22. Dez. 1756“.
Es handelt sich um den Willkommpokal der Schneidergesellen in Reval. Angefertigt wurde das Meisterstück von Abraham Christian Rotermann drei Monate zuvor in der heutigen estländischen Hauptstadt. Zur Rechten des Pokals steht eine Kanne aus Silber, deren Deckel die halbplastische Figur der Allegorie der Hoffnung mit der Inschrift „Spes Immortalis“ ziert. Auf vergoldeter Reserve sind die Initialen „BJVW“ und „ADC“ eingraviert. Sie stehen für Bernd Johann von Wehren und Anna Dorothea Cämmerer, die 1717 heirateten. Die umgebende Inschrift lautet: „Dem ehrbaren Amt der Schneider anno 1770“. Beide Silberobjekte waren bisher im Haus der Deutsch-Balten in Darmstadt ausgestellt und wurden dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

BildInternationale Kulturtage Mare Balticum 2018 in Darmstadt – Ehrungen

Acht Persönlichkeiten aus Lettland und Estland hat die Deutsch-Baltische Gesellschaft anlässlich der Internationalen Kulturtage Mare Balticum in Darmstadt geehrt. Als Gründungsmitglieder der Partnervereine der Gesellschaft hätten sie sich herausragend in der Pflege der deutschbaltischen Kultur und der Beziehungen ihrer Heimatländer zu Deutschland engagiert, betonte der Vorsitzende der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, Dr. Christian von Boetticher. Seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit der baltischen Staaten sei somit das Fundament für den Aufbau vielfältiger freundschaftlicher Beziehungen zu vielen Menschen und zu den Partnerorganisationen gelegt worden. Die Gesellschaft und ihre Partner wollten damit einen Beitrag zum europäischen Einigungsprojekt leisten, so der Vorsitzende.

Bild„Johannes Niemeyer. Küsten und Städte. Bilder aus dem Baltikum.“

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung präsentiert vom 24.11.2018 bis 10.03.2019 in Kooperation mit der Galerie Wannsee Verlag, Berlin die Ausstellung „Johannes Niemeyer. Küsten und Städte. Bilder aus dem Baltikum.“

Kurator Ostpreußisches Landesmuseum: Dr. Eike Eckert

Johannes Niemeyer (1889 – 1980) gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der Zwanziger bis Siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Deutschland. Er war nicht nur ein hervorragender Maler, sondern auch Architekt, Bildhauer, Raumausstatter und Designer. Er arbeitete von 1921 bis 1924 als Dozent an der Burg Giebichenstein in Halle, neben dem Bauhaus in Weimar damals eines der wichtigen Zentren für Kunst und Gestaltung in Deutschland.

Die überwiegend im Kriegsjahr 1943 entstandenen Pastelle, die Niemeyer als 48jähriger bei einem viermonatigen Aufenthalt im damals von deutschen Truppen besetzten Baltikum, im sogenannten „Reichskommissariat Ostland“ malte, handeln nicht von Krieg und Zerstörung, sondern von Menschen, ihrer Arbeit am Meer, von Fischern und Häfen und den traditionsreichen Städten. Die Schönheit und der besondere Charakter der Insel Saaremaa (Ösel) und ihrer Bewohner haben den Maler so fasziniert, dass er beides in zahlreichen Bildern festgehalten hat.
Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung nimmt die Ausstellung zum Anlass, in seinem Begleitprogramm auch auf Kunst unter Besatzungsherrschaft einzugehen.

Eröffnung
Fr., 23. November 2018, 18:30 Uhr, Eintritt frei!
Grußwort: Dr. Joachim Mähnert / Ostpreußisches Landesmuseum
Rita Valge / Saaremaa-Museum, Estland
Vortrag: Prof. Dr. Herwig Roggemann / Galerie Wannsee Verlag

P1070409 2Neuer Vorstand, neue Ehrung, neues Buch
Bundestreffen vom 1. – 3. Juni 2018 in Darmstadt

Neugewählt wurde heuer beim Bundesdelegiertentag der Deutsch-Baltischen Gesellschaft e.V. deren Bundesvorstand. Erster Vorsitzender bleibt für weitere zwei Jahre Dr. Christian von Boetticher (Hamburg). Statt eines Geschäftsführenden Vorsitzenden gibt es jetzt einen stellvertretenden Vorsitzenden, der zugleich Schatzmeister ist. Dieses Amt hat als Nachfolger des mit viel Beifall verabschiedeten Andreas Hansen jetzt Christian Toop (Lüneburg) inne. Als weitere Vorstandsmitglieder wiedergewählt wurden Astrid Bergmann-Höhl, Björn Ehrenberger, Elisabeth Motschmann und Felicitas Wende, neu im Gremium sind Michael Anger und Andreas Kanstein.
Nach Gesamtvorstandssitzung und Mitgliederversammlung würdigte Frau Inga Skujiņa, Botschafterin der Republik Lettlands, in ihrer Ansprache beim Festakt ausführlich die völkerverbindende Arbeit der Deutsch-Baltischen Gesellschaft. Großes Lob erhielt von ihr, vom Bundesvorsitzenden und der ganzen Versammlung die Vorsitzende der Deutsch-Baltischen Landsmannschaft in Bayern, Gertje Anton. Für ihre jahrzehntelange intensive Arbeit in der Gesellschaft in verschiedenen Funktionen wurde ihr die Ehrenurkunde der Deutsch-Baltischen Gesellschaft überreicht.
In einer Podiumsrunde vorgestellt wurde das im Schöningh-Verlag erschienene Buch „Lettland 1918- 2018. Ein Jahrhundert Staatlichkeit“, an dem Deutsche und Letten mitgewirkt haben. Dem Festakt schloss sich der Gesellschaftsabend an. Das Bundestreffen endete mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal am Kapellplatz. (ma)

Treffen der Landes-, Bezirks- und Ortsvorstände vom 9. bis 10. September 2017 in Darmstadt

Um über die deutsch-baltische Zukunft nachzudenken, hatten sich Anfang des Jahres in Lüneburg die Vorstände von Carl-Schirren- und Deutsch-Baltischer Gesellschaft getroffen. Nun war die Einladung an die Bezirks- und Ortsvorstände der nächste Schritt, um sich über Bilanzen, Aufgaben und Konzepte der Deutsch-Baltischen Gesellschaft klar zu werden: Welche Inhalte und Themen sind maßgeblich und attraktiv für Interessenten aus der mittleren und jüngeren Generation, welche Überlegungen gibt es bei der Vernetzung deutsch-baltischer Orga-nisationen, welche Projekte in den baltischen Ländern können unterstützt werden.
Der Einladung ins Haus der Deutsch-Balten folgte etwa die Hälfte der über 50 Eingeladenen, eine, wie sich zeigte, angemessene Gruppengröße, um die anliegenden Fragen sachlich zu erörtern.

Internationale Kulturtage Mare Balticum 2017 in Darmstadt - Zwei Berichte

Mehr als eine rein oberflächliche Zweckgemeinschaft verbindet die Stadt Darmstadt mit der Deutsch-Baltischen Gesellschaft, diese Tatsache darf man den Grußworten des Stadtrats Dr. Dierk Molter entnehmen, denn auch in diesem Jahr konnten wieder Menschen aus fünf Nationen im Reinhard-Zinkann-Haus für ein Wochenende zusammen kommen. Er betont die würdevolle Aufgabe, die einem solchem Treffen zu Grunde liegt. Das Wochenende war gefüllt mit vielen spannenden Vorträgen zum Thema "Baltischer Luxus und Barbarei", an die sich angeregte Diskussionen anschlossen. Nicht nur dort, sondern auch auf dem am Samstagabend stattfindenden Ball konnte man förmlich die Brücken sehen, die zwischen den verschiedenen Nationen, aber auch Generationen auf- und ausgebaut wurden.

Der Deutschbaltische Jugend- und Studentenring nahm auch in diesem Jahr wieder zahlreich an den Internationalen Kulturtagen teil und lauschte so den Vorträgen von den acht jungen Wissenschaftlern aus Estland, Lettland und Deutschland, die vor insgesamt rund 100 Teilnehmern referierten und sich gekonnt deren Fragen stellten. Wie bei der Begrüßung von Herrn Molter und Herrn von Lüpke beschrieben, konnte man an diesem Wochenende wieder gelebtes Europa erleben. Es wurden neues Vertrauen auf- und Mauern abgebaut. Jeder trat anschließend bereichert die Heimreise an. An diesem Wochenende teilgenommen zu haben, ist für mich baltischer Luxus.

Maximilian Wende
Jugendreferent der DBGes

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Posen, Esslingen, Mucenieki – Parallelen

Liepājas Partnerstadt Darmstadt ist nicht nur eine bedeutende Wissenschafts- und Kulturstadt der BRD, sondern sie ist auch in der Nachkriegszeit zum Hauptquartier, besser gesagt zum zentralen Sitz der Deutsch-Baltischen Vereinigungen und seit 1962 zu ihrer Patenstadt geworden.

Die Deutschbalten grenzen sich aber nicht ab, grade umgekehrt, denn heutzutage stehen Kontakte zu den baltischen Staaten, kulturelle, wissenschaftliche und familiengeschichtliche Begegnungen im Vordergrund. Schon zur Tradition geworden sind Begegnungen der Deutsch-Baltischen Gesellschaft (DBGes), zu denen z. B. die ,,Mare-Balticum-Tage” zählen, die auf ihrem Forum im November sowohl Vertreter der deutschbaltischen Organisationen aus allen Bundesländern u. a., als auch die Vorsitzenden der assoziierten Mitgliedsorganisationen aus dem Baltikum (Lettland und Estland), und Ehrengäste zusammenrufen, um gemeinsam ūber die historischen Zusammenhänge nachzudenken, aktuelle Informationen auszutauschen und gemeinsam die Zukunft aufzubauen.