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Der Baltische Weg zur Freiheit - Eine Ausstellung des Museums für Nationalgeschichte Lettlands

Veranstalter / Veranstaltungsort: Ostpreußisches Landesmuseum, Heiligengeiststraße 38, 21335 Lüneburg

Eröffnung der Ausstellung am 8. Februar 2018 18:30 Uhr

Grußworte
Inga Skujiņa, Botschafterin der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland
Maria Bering, Gruppenleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien

Einführung
Sebastian Rösner M.A., Deutsche Gesellschaft e.V., Berlin

Vortrag
Detlef Henning M.A., Nordost-Institut (IKGN), Lüneburg

Das Ostpreußische Landesmuseum präsentiert die Ausstellung „Der Baltische Weg zur Freiheit“ vom 8.02. bis 4.03.2018 anlässlich der 100jährigen Staatsgründungen von Estland, Lettland und Litauen.

Die Ausstellung ist dem 25. Jahrestag der Aktion „Baltischer Weg“ gewidmet. Am 23. August 1989 bildeten über eine Million Esten, Letten und Litauer eine 600 Kilometer lange Menschenkette, um für die Unabhängigkeit und Freiheit ihrer Staaten zu demonstrieren, die sie mit dem genau 50 Jahre zuvor geschlossenen Hitler-Stalin-Pakt verloren hatten. Die lettischen Ausstellungskuratoren zeigen den Weg, den das eigene Land und seine Einwohner im 20. Jahrhundert gegangen sind: von der staatlichen Unabhängigkeit nach dem Ersten Weltkrieg über die Zeit der deutschen und sowjetischen Okkupationen bis hin zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit. Ausgehend von der Staatsgründung 1918 beleuchtet die Ausstellung in einer historischen Rückschau die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes und seiner geheimen Zusatzprotokolle für die Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert. Gezeigt wird der entscheidende Moment, der die baltischen Nationen zusammengeführt hat: Hand in Hand verbanden Esten, Letten und Litauer auf dem Baltischen Weg ihre Hauptstädte miteinander und traten so mutig und entschieden für ihre Rechte ein. Mit ihrem gewaltfreien Protest leisteten sie einen wichtigen Beitrag zu den Umbrüchen in Europa, die den Fall der Mauer und die deutsche Wiedervereinigung ermöglichten.

Das Kulturreferat am Ostpreußischen Landesmuseum hat mit seinen Kooperationspartnern, der Hansestadt Lüneburg, dem Nordost-Institut (IKGN) und der Deutsch-Estnischen Gesellschaft zu Lüneburg e.V., ein Begleitprogramm zusammengestellt, das sich der 100jährigen Staatsgründungen Estlands, Lettlands und Litauens an drei länderspezifischen Vortragsterminen auf inhaltlich unterschiedliche Weise nähert.

Am Eröffnungsabend hält Herr Detlef Henning M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nordost-Institut Lüneburg, einen Vortrag über „Die Gründung der baltischen Staaten vor 100 Jahren – eine Bilanz“. Am Beispiel Lettlands zeichnet er eine außergewöhnliche Geschichte im Europa des 20. Jahrhunderts nach, und versucht Antworten auf die Frage zu geben, wieso Lettland trotz jahrelanger Unfreiheit vor allem eine Erfolgsgeschichte ist.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Termine:

„Litauen – drei Episoden aus 100 Jahren Unabhängigkeit“
Vortrag von Prof. Dr. Ruth Leiserowitz, Deutsches Historisches Institut (DHI) Warschau,
mit einem Grußwort von Nerija Bendinskienė, Gesandte der Botschaft
der Republik Litauen in Deutschland und
einer Einführung von Prof. Dr. Joachim Tauber, Nordost-Institut (IKGN)
am 15.02.2018 um 18:30 Uhr

„Das Sängerfest in Estland“
Vortrag von Anna Caroline Haubold M.A., Tartu, und Konzert des Baltischen
Chors „Balticoro“ aus Hamburg unter der Leitung des Dirigenten Gints Rācenis,
mit Grußworten des Oberbürgermeisters der Hansestadt Lüneburg, Ulrich Mädge, und des Vorsitzenden der Deutsch-Estnischen Gesellschaft zu Lüneburg e.V., Heiko Frese,
am 23.02.2018 um 19:00 Uhr

Für alle Veranstaltungen empfehlen wir dringend eine Kartenreservierung unter
Tel.: 04131-759950 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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